Eine Bilanz, an der Fritz Hofmann seine Freude hätte.
Während der 25 Jahre ihres Bestehens konnte die Fritz-Hofmann-Stiftung Bruchköbeler Kindern und ihren Eltern, oft Alleinerziehende in vielen Situationen helfen, in denen das Geld nicht reichte, notwendige Anschaffungen zu tätigen und Wünsche zu erfüllen, die sonst unerfüllt bleiben würden.

Für die satzungsgemäße, individuelle Förderung von Kindern, für Kinder-Aktivitäten wie Kinder-Spiel- und Spaßfest und für die Durchführung der Kinder-Kultur-Tage hat die Fritz-Hofmann-Stiftung in den 25 Jahren ihres Bestehens 875.682,01 € investiert. Zusammen mit 150.006,12 €, die als Spenden von Bürgern, Vereinen und Unternehmen geleistet worden sind, ergibt das 1.025.688,13 €, also mehr als 1 Mio. Damit ist eine Größenordnung erreicht, die die Höhe des von Fritz Hofmann investierten Stiftungskapitals von 920.000,00 € weit überschritten hat.

Trotz des, in den letzten Jahren allgemein niedrigen Zinsniveaus, hat ein wachsendes Spendenaufkommen der Stiftung geholfen, die in der Satzung festgelegten individuellen Förderungsaufgaben zu erfüllen als auch Aktivitäten für alle Bruchköbeler Kinder anzubieten und Kindern Freude zu bereiten, so wie der Stiftungsgründer es sich vorgestellt hatte.


Bilanz 2012 der Fritz-Hofmann-Stiftung fällt erfreulich aus
Kindern helfen, Kinder fördern, Kindern eine Freude machen. Diesem Leitsatz konnte die Bruchköbeler Fritz-Hofmann-Stiftung 2012 in vielfacher Hinsicht entsprechen. So konnte in allen Fällen, in denen die Bedürftigkeit durch die Erziehungsberechtigten nachgewiesen werden konnte, individuelle Hilfe gewährt werden.

Am größten war der Bedarf an Bekleidung und Schuhen. So wurden für die Anschaffung von Bekleidung Gutscheine im Gesamtwert von 5.870,-- €, für den Kauf von Schuhen 4.860,-- € ausgegeben. Wie groß finanzielle Not im Einzelfall sein kann, verdeutlicht der Betrag von 4.230,-- €, der benötigt wurde um das Essen in Kindertagesstätten und Kinderhorten zu bezahlen. Groß ist der Bedarf an Nachhilfeunterricht, der in vielen Fällen erforderlich ist, um mit dem Lernstoff Schritt zu halten. Dafür wurden 2.722,-- € ausgegeben, die zum Teil als Zuschuss gewährt wurden. Die Anschaffung von Betten, Schreibtischen und anderen Einrichtungsgegenständen wurde mit insgesamt 1.500,-- € unterstützt. Geschenke zu Geburtstagen und zu Weihnachten lagen dem Stiftungsgründer Fritz Hofmann besonders am Herzen. 3.640,-- € wurden dafür ausgegeben. Hinzu kamen 1.030,-- € für Fahrräder, die in gut erhaltenem Zustand von der Stiftung gebraucht erstanden werden konnten. Die Teilnahme an Schul-Wanderwochen hat die Stiftung mit 920,-- € unterstützt, in der Regel noch ein kleines Taschengeld dazugegeben. Für den Kauf von Schulmaterial wurden 670,-- € aufgewendet. Die Förderung von Aktivitäten zur sportlichen und musikalischen Entwicklung von Kindern ist ein besonderes Anliegen der Stiftung. 588,-- € wurden für Vereinsbeiträge, Schwimmkurse und Schwimmbadkosten ausgegeben. Alle finanziellen Leistungen werden prinzipiell in Form von Gutscheinen, vorzugsweise für Bruchköbeler Einzelhandelsgeschäfte ausgezahlt. Zahlungen an Kindertagesstätten, Horte, Vereine, Schulen und Nachhilfeeinrichtungen erfolgen an die Empfänger direkt.

Viel Freude, Spiel und Spaß hat das große Kinder-Spiel- und Spaßfest 2012 nahezu 700 Kindern bereitet. Ehrenamtliche Helfer der AWO, der Stadt Bruchköbel, des Petanque-Clubs Bruchköbel, des Spielwarengeschäfts „Kinderspiel“ und Spenden aus der Wirtschaft haben die Durchführung des, alle zwei Jahre stattfindenden Kinderfests auf dem Fritz-Hofmann-Spielplatz möglich gemacht.

Die Förderung der Fantasie, Kreativität und Weckung des kindlichen Interesses auf vielerlei Gebieten sind das Anliegen der Kinder-Kultur-Tage, die 2012 mit der Kinder-Kreativ-Werkstatt, dem Kinder-Künstler-Atelier, mit Geologie für Kinder, mit spannenden Erzählungen in der Stadtbibliothek und mit „Trombatüt“, der Musikinstrumente-Kennenlern- und Probieraktion, viele Kinder restlos begeistert hat. Die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Hanau, die Ideen und das große ehrenamtliche Engagement der durchführenden Personen haben die Kinder-Kultur-Tage 2012 zu einem schillernden, für die Kinder unvergesslichen Ereignis gemacht.

Für insgesamt 36.847,07 € wurden 2012 von der Fitz-Hofmann-Stiftung Hilfs- und Förderleistungen erbracht. In dem Betrag enthalten sind 7.650,-- € Spenden, aus der Wirtschaft, von Bürgern und Vereinen. 1.300,-- € davon sind eine Spende des in Nidderau ansässigen Fördervereins „Freunacht“, der seine Tätigkeit in Bruchköbel eingestellt hat und das, in Issigheim gesammelte Geld der Fritz-Hofmann-Stiftung übertragen hat. Hervorzuheben ist das große Engagement der Firma Blum, Pflanzen- und Blumengalerie, die regelmäßig seit Jahren, die Bewirtschaftungserträge ihrer Adventsausstellung der Fritz-Hofmann-Stiftung spendet, um deren Arbeit zu unterstützen.

Der Vorstandsvorsitzende der Fritz-Hofmann-Stiftung Lutz Heyer zeigte sich erfreut über die Bilanz 2012. Vor allem, dass es der Stiftung gelungen ist, trotz einer steigenden Zahl von Hilfsgesuchen und trotz geringer ausfallender Zinserträge des Stiftungskapitals alle relevanten Förderleistungen zu erbringen. Hilfreich, so Lutz Heyer, wirkte sich dabei das ansehnliche Spendenvolumen aus, das zwar nicht die Höhe vergangener Jahre erreicht hat, für das die Stiftung dennoch sehr dankbar ist. Geholfen hat auch, das bestimmte Hilfsleistungen an sozial schwache Familien durch das neue Kinder-Sozialprogramm der Bundesrepublik abgedeckt worden sind.

Dem Stiftungsvorstand gehören
Lutz Heyer, Vorsitzender des Vorstandes, Günter Maibach und Werner Zimmermann an.

Den Stiftungsbeirat bilden:
Werner Demuth als Vorsitzender, Rita Hoffmann, Karina Reul, Petra Schneier, Helmut Irmen, Bernd Lohfink und Bernd Spriestersbach an.

Geschäftsführerin ist Hannelore Nitschke, Geschäftsführer-Kasse ist Jens Brede.


Fritz-Hofmann-Stiftung zieht erfreuliche Bilanz 2010
Auf eine erfreuliche Bilanz 2010 kann die Bruchköbeler Fritz-Hofmann-Stiftung zurückblicken. Nachdem eine enorme Steigerung der Hilfsgesuche im Jahr 2009 die Stiftung bis an den Rand ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit gebracht hatte, fielen die Anforderungen an die Stiftung 2010 etwas moderater aus.
Während 2009 mit einem Förderaufwand von 41.400,-- EURO nahezu alle finanziellen Resourcen, inklusive einem ansehnlichem Spendenvolumen, ausgeschöpft worden waren, mussten die Verantwortlichen 2010, die Hilfsgesuche besonders sorgfältig prüfen und gegeneinander abwägen, um Hilfe dort gewähren zu können, wo sie am dringendsten gebraucht wurde.
Neben den 2010 zu erwartenden Zinseinnahmen aus dem Stiftungskapital, war es dann jedoch eine Reihe von Spenden, die die Einkommensseite und damit die Handlungsfähigkeit freundlicher gestaltete. Außer den Spenden einiger Bruchköbeler Bürger, waren es vor allem Vereine und Unternehmen, die teils durch eigens für die Stiftung durchgeführte Aktionen, ein Spendenvolumen von insgesamt 18.000,-- EURO möglich machten.
So spendete zum Beispiel der Evangelische Frauenkreis den kompletten Erlös seiner Cafeteria während des Weihnachtsmarktes, in Höhe von 1.230,-- EURO. Von der Pflanzen- und Blumen-Galerie, die zum wiederholten mal einen Verköstigungsstand während ihrer Adventsausstellung zu Gunsten der Fritz-Hofmann-Stiftung aufgebaut hatte, konnte die Stiftung 1.000,-- EURO in Empfang nehmen,
Eine Spende herausragender Größenordnung waren 7.652,--EURO, die die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr der Fritz-Hofmann-Stiftung überreichte. Es war der Erlös eines Benefizkonzertes des Heeresmusikkorps 12, das der Verein anlässlich seines 100-jährigen Bestehens, zugunsten der Fritz-Hofmann-Stiftung organisiert hatte. Die Kosten für Werbung und Verpflegung der Bundeswehrmusiker hatten sechs Bruchköbeler Unternehmen und Institutionen übernommen.
Auf der Ausgabenseite wurden im Jahr 2010 für die Anschaffung von Kinderbekleidung und Kinderschuhen 7.458,-- aufgewendet, der Förderaufwand für Nachhilfeunterricht betrug 6.872,-- EURO. Die Aufwendungen für Essensgeld in Kinderhorten und die Beteiligung der Stiftung an Kindertagesstättengebühren betrugen 5.500,-- EURO. Gutscheine für Geburtstagsgeschenke im Gesamtwert von 2.600,-- EURO wurden ausgegeben und mit Weihnachtsgeschenken für 3.250,-- EURO konnte vielen bedürftigen Kindern eine Freude gemacht werden. Für insgesamt 1.019,--EURO ermöglichte es die Stiftung, Kindern an ihren Klassenfahrten teilzunehmen.
In der ersten Woche der Herbstferien 2010 wurden, wie bereits in den Jahren zuvor, die Kinder-Kultur-Tage durchgeführt.
Eine Reihe fantasievolle und inspirierender Veranstaltungen haben den Bruchköbeler Kindern viel Freude bereitet und gezeigt, wir bunt und vielfältig die Welt ist und wie viele Möglichkeiten es gibt, sich mit schönen und spannenden Dingen zu beschäftigen.
Nicht nur die Lesungen von Kinder- und Jugendbuchautoren, die die Stadtbibliothek organisiert hatte oder das fantasievolle Kindertheater, das der Kulturring beigesteuert hatte; es waren vor allem auch die engagierten und motivierten ehrenamtlichen Mitarbeiter wie Christiane und Rainer Gustke, wie Rainer Batz und Ingo Puller, wie Edelgard Kämmer vom Musikkreis Bruchköbel, wie Horst Hackenberg und seine Musiker des Jugendorchesters der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel, die die Kinder-Kultur-Tage 2010 zu einem besonderen Erlebnis haben werden lassen. Insgesamt 3.270,-- EURO sind für die verschiedenen Veranstaltungen ausgegeben worden, zu denen die Sparkasse Hanau 1.500,-- EURO beigesteuert hat.
Der finanzielle Aufwand für das, alle zwei Jahre durchgeführte Kinder-Spiel und Spaßfest auf dem Fritz-Hofmann-Spielplatz, betrug 3.711,-- EURO. Dank der Mithilfe einiger Sponsoren wie der Hassia-Mineralquellen, der Fa. Eidmann, der AWO und vielen ehrenamtlichen Helfern, darunter Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Städtischen Bauhofs sowie der Jugendfeuerwehr Bruchköbel,erlebten etwa 700 Kinder aus allen Stadtteilen, bei Spiel, Spaß und allem was Kindern schmeckt, einen tollen Nachmittag.
Kindern zu helfen, Kinder zu fördern, Kindern eine Freude machen! Vorstand und Stiftungsbeirat arbeiten ständig daran, diesen Auftrag effizient und nachhaltig zu erfüllen. Wie Lutz Heyer, der Vorsitzende erfreut feststellt, zeigte das bedeutende Spendenvolumen 2010, dass das eine Aufgabe ist, der man sich in ganz Bruchköbel gerne annimmt und die man gerne unterstützt.


Bilanz 2009
Die vorläufig größte Herausforderung für die Fritz-Hofmann-Stiftung brachte das Jahr 2009. Nie zuvor hatten Vorstand und Stiftungsbeirat über so viele Hilfsanträge zu entscheiden wie in den 12 Monaten des Jahres 2009. Waren es im Jahr 2008 noch 32.350,-- EURO an Förderaufwand, die geleistet wurden, betrug der Wert der Hilfsleistungen im Jahr 2009 41.449,-- EURO. Das ist eine Steigerung von fast 28% und verglichen mit den Förderleistungen im Jahr 2004 ein Anstieg von 100%. Die Gründe liegen zum einen in der stark gestiegenen Zahl einkommensschwacher Familien, zum andern in dem hohen Bekanntheitsgrad, den die Stiftung inzwischen erreicht hat. Eindeutiges Indiz für echte wirtschaftliche Not war die Art der beantragten Hilfsleistungen. Waren es in früheren Jahren in erster Linie Geburtstags- und Weihnachtswünsche, um deren Erfüllung ersucht wurde, so rangierten inzwischen die Anschaffung von Bekleidung und Schuhen an erster Stelle.

2009 waren es Gutscheine im Wert von 13.900,-- EURO, die für diesen Zweck ausgegeben wurden, gefolgt von Zuschüssen für Nachhilfeunterricht in Höhe von 9.200,-- EURO, Hort- und Kita-Gebühren sowie Essensgelder für Hortkinder mit über 4.600,-- EURO. Erst dann folgten Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke, für die zusammen 9.600,-- EURO ausgegeben wurden, Anschaffung von Kinderbetten, Schreibtischen und Stühlen wurden mit 2.700,-- EURO unterstützt, Schul- und Kinderfreizeiten mit 2.100,-- EURO. Für Schulmaterial wurden 1.250,-- EURO ausgegeben.

Der Zinsertrag des Stiftungskapitals von 34.679,-- EURO im Jahr 2009, hätte bei weitem nicht ausgereicht, den Hilfsanträgen zu entsprechen, wenn nicht ein erhebliches Spendenvolumen in Höhe von 12.243,-- EURO zur Verfügung gestanden hätte. Trotz der hohen Zahl der Hilfsgesuche und ihrer Erfüllung in den meisten Fällen, sind die Kinder-Kultur-Tage 2009 mit ihren fantasieanregenden Veranstaltungen mit großem Zuspruch durchgeführt worden.